GartenPerspektiven

Neue

 

Meine Gartenprojekte

Innerhalb von 3 Wochen entstand hier ein neuer Garten.

 

Die Ausgangssituation:

 

Durch einen Anbau vor einigen Jahren, blieb von dem Grundstück seitlich nur ein schmales, steiles Reststück übrig. Das Gefälle lief zum Haus hin, so dass Regenwasser und Niederschlag für Feuchtigkeit in den Kellerräumen sorgten und erste kleinere Frostschäden an der Hausfassade erkennbar waren.

 

Die Treppe mit der  Stützmauer sind alt und waren teilweise beschädigt. Ein altes Spielgerät im unteren Bereich wurde nicht mehr genutzt und verbrauchte so zusätzlichen Platz. Die Rasenfläche dort war außerdem uneben, verdichtet und verunkrautet.

 

Auch die Treppe verlief ungünstig. Der Boden hatte sich   teilweise abgesenkt, so dass im oberen Bereich eine Stolperfalle entstanden war. Die Holzpalisaden hielten dem Druck des Hanges nicht stand, so dass über Kurz oder Lang der Hang bzw. Erde weiter abgerutscht wären. Um dem Unkraut beizukommen war das Gelände mit Kies abgedeckt worden, was zum unruhigen Gesamteindruck beitrug.

 

Ein Großteil des Grundstückes konnte deshalb von der Familie mit Kindern und Hunden nicht genutzt werden, da alles schief und uneben war.

Ein schmaler, steiler Hanggarten

Landesgartenschau2016-Gartenprojekt-Hanggarten-Garten-Planen-Treppe-Kindern-Pflanzen-Terrasse-Rollrasen

Das Einzig positive und verwertbare an dem Garten waren die Pflanzen,

die zum Großteil ausgepflanzt und wieder verwendet werden konnten, so dass im nächsten Jahr nur noch wenig an Gehölzen, Blumen und Stauden ergänzt werden muss. Hierbei werde ich bei der Pflanzenauswahl darauf achten, dass sowohl für Mensch und Insekten etwas dabei ist. Schauen Sie im Frühjahr wieder vorbei, dann werden Sie aktuelle Bilder von der Anpflanzung sehen…

Vorher & Nachher

Blick von der "alten" Terrasse auf den neu angelegten Sitzbereich.

Ebene 1

Um den Garten überhaupt für die Familie nutzbar zu machen, wurde der Garten in verschiedene Ebenen und Gartenräume eingeteilt. Im oberen Bereich (Ebene 1) befindet sich im Schatten bereits eine Holzterrasse mit Trockenmauer, die erhalten werden sollte. Diese Mauer wurde im gleichen Stil und mit dem selben Baumaterial (Granit) verlängert.

 

Im vorderen Bereich entstand ein neuer Sitzplatz, der nun im schönsten und sonnigsten Bereich des Gartens liegt. Auf Wunsch der Kundin wurde noch ein kleines Wasserbecken eingefügt und mit  einem Edelstahlrahmen "veredelt". Um den Garten sofort nutzbar zu machen, wurde Rollrasen verlegt. Zum Glück spielte das Wetter im Oktober und November noch mit – mittlerweile ist er angewachsen.

 

Insgesamt wurde aus dem vorher unruhig wirkenden Garten, ein sehr formaler, geradliniger Gartenraum gestaltet wo plötzlich – Dank der Einebnung – viel Platz zum Spielen und "chillen" bleibt. Vorhandene Pflanzen wurden neu platziert und werden im nächsten Jahr noch mit wenigen Sträuchern, Stauden und Blumen ergänzt. Pflanzlücken werden geschlossen. Im Sitzplatzbereich soll dann z.B. ein "Duftgärtchen" entstehen. Zum riechen – schmecken – fühlen…

Ebene 2

Von Ebene 1 aus gelangt man auf die zweite Ebene. Der Hang wurde hier mit einer Gabione abgefangen, die gleichzeitig als Sitzbank genutzt werden kann. Von dort aus hat man jetzt sowohl Einblick auf die erste Ebene, als auch auf den neu entstandenen, japanischen Garten im unteren Eingangsbereich des Hanggartens (Vorher stand hier die Schaukel).

 

Vom Arbeitszimmer aus kann die Kundin diesen jetzt in vollen Zügen betrachten und genießen. Es war außerdem ihr Wunsch diesen Bereich, wie auch den gesamten Garten, ruhiger, "meditativer" und pflegeleichter zu gestalten.

 

Insgesamt wurde aus einem vorher eher unruhig und chaotisch wirkenden Garten ein sehr formaler, geradliniger Garten(t)raum gestaltet, wo man plötzlich – dank der Ebenen – viel Platz zum Spielen und "chillen" hat. Vorhandene Pflanzen wurden zum Großteil erhalten und neu platziert.

 

Auch das Farbkonzept wurde auf das Haus abgestimmt. Pflanzen werden in Zukunft in Weiß Violett oder Silberfarben erblühen, um Ruhe auszustrahlen.

 

 

 

Blick von Ebene 2 – bzw. der Treppe aus – in das japanische Gärtchen

Der Garten ist fertig - jetzt passte der Vorgarten nicht mehr dazu …

Also wurde beschlossen in gerade einmal 2 Tagen den Vorgarten an das neue "Design" anzupassen.

Der alte Jägerzaun wurde entfernt und der Vorgarten – passend zum Stil der Eingangstreppe –  schwungvoll in Granit eingefasst.

 

Die Einfahrt wird so nicht mehr durch das Tor versperrt, das ohnehin nie geschlossen war und deshalb auch keine Funktion mehr hatte. Dafür kann man jetzt wieder bequem mit  zwei Autos in der Hofeinfahrt parken.

 

"Alte" Pflanzen sind natürlich auch hier wieder verwendet worden und werden im Frühjahr noch mit Blumen und Stauden ergänzt. Außerdem wurde ein Hausbaum gepflanzt.

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